Chorus sine nomine - The Golden Rain

Sonntag, 10. November 2019, 18 Uhr

Pfarrkirche Waldhausen

Michael Krenn, Sopran-Saxophon

Johannes Hiemetsberger, Leitung

 

Sagenumwoben und weltberühmt ist das „Miserere“ von Gregorio Allegri schon, seit Mozart es in der Sixtinischen Kapelle gehört und danach aus dem Gedächtnis aufgeschrieben hat.
Der CHORUS SINE NOMINE hat diesem Werk mit seiner international gelobten Aufnahme in der Improvisationsfassung für Sopran-Saxophon, Solisten und drei Chöre (GRAMOLA) neues Leben eingehaucht und umhüllt das Publikum gemeinsam mit dem Ausnahme-Saxophonisten Michael Krenn in himmlische Klangsphären.

 

CHORUS SINE NOMINE
Solisten des CHORUS SINE NOMINE Michael Krenn, Sopran-Saxophon

 

 

1991 von Johannes Hiemetsberger gegründet, zählt der Chorus sine nomine zu den profiliertesten Vokalensembles Österreichs. Er ist Gast bei namhaften Festivals und Veranstaltern im In- und Ausland.

 

Zahlreiche erste Preise bei bedeutenden Chorwettbewerben sowie CD-Produktionen dokumentieren Qualität und Stellenwert des Herzensanliegens des Chorus sine nomine: vor allem die Pflege der a cappella Musik in ihrer gesamten Vielfalt.

 

Der Chorus sine nomine zeichnet sich aus durch seine richtungsweisenden, teils szenischen Konzertformen wie „frost.“, „The Power of Heaven“ oder „tuuli“ sowie “KAIROS” im Herbst 2018 mit ALMA.

 

Zeitgenössische Musik ist dem Chor ein Anliegen, deshalb vergibt er immer wieder Kompositionsaufträge an Komponisten wie Wolfgang Sauseng, J. Peter Koene, Gunnar Eriksson und Lukas Haselböck.

 

Gemeinsam mit musikalischen Partnern wie Martin Haselböck, Teodor Currentzis Andrés Orozco-Estrada, HK Gruber, Jordi Savall, Gidon Kremer, Trevor Pinnock und Orchestern wie der Wiener Akademie, dem L’Orfeo Barockorchester, Ensemble Prisma Wien, Ensemble Tonus, den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Ensemble Sarband/Vladimir Ivanoff, ALMA oder dem Klavierduo Eduard und Johannes Kutrowatz sowie Roger Vignoles realisiert der Chorus sine nomine zudem Chor-Orchester-Programme von enormer stilistischer Vielfalt. Beispielhaft herausgegriffen seien Emilio de’ Cavalieris „Rappresentatione di Anima e di Corpo“, Monteverdis „Marienvesper“, die großen Werke von Bach, Bernsteins „Mass“, Gershwins „Porgy and Bess“, Reichs „Desert Music“ oder Gubaidulinas „Sonnengesang“ sowie die für die Jeunesse kreierte Schubertiade „Tagträume.Nachtwache“.

 

2017 feierte der Chorus sine nomine sein Debut in der Hamburger Elbphilharmonie und wurde nach Singapur eingeladen. 2019 ist der Chorus sine nomine im Wiener Konzerthaus mit Sofia Gubaidulinas “Sonnengesang” zu Gast.

 

Michael Krenn (Jahrgang 1986) ist seit 2016 Professor für Saxophon am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und leitet aktuell die Saxophonklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Seine Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Oto Vrhovnik sowie an der MUK bei Lars Mlekusch schloss er mit Auszeichnung ab.

 

Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe und Stipendiat des BMEIA und BKA. Krenn ist Gründungsmitglied des mehrfach ausgezeichneten Mobilis-Saxophonquartettes und des Vienna Saxophonic Orchestra. Seit 2013 ist er Mitglied des österreichischen Ensembles für neue Musik (OENM).

 

Konzerttätigkeiten als Solist, Kammer- oder Orchestermusiker führten ihn in verschiedene europäische Länder sowie nach Chile, Indien, Thailand, Japan, Russland und in die USA. Seine mittlerweile fünf grundverschiedenen CD Veröffentlichungen (erschienen bei Gramola Vienna und Classitone) widerspiegeln seine Leidenschaft zu unterschiedlichsten Musikstilen.